Wenn jemand nur nach dem Fasten im Ramadan und dem Gebet im Ramadan strebt, aber dann das Gebet direkt nach dem Ende des Ramadans unterlässt, steht diesem dann sein Fasten zu?
Alles
Lob gebührt Allah.
Das
Gebet ist eine der Säulen des Islams. Es ist nach dem Glaubensbekenntnis
die wichtigste Säule und gehört zu den individuellen Pflichten. Wer
es, weil er dessen Pflicht verleugnet oder aufgrund von Geringschätzung
und Faulheit unterlässt, der begeht Kufr (eine Tat des Unglaubens). Was
die betrifft die nur im Ramadan fasten und beten, so versuchen sie Allah zu
täuschen. Wie elend ist das Volk, das Allah nur im Ramadan kennt? Ungültig
ist ihr Fasten, wenn sie außerhalb vom Ramadan nicht beten. Vielmehr sind
sie dadurch Ungläubige (Kuffar) und begehen großen Kufr. Auch wenn
sie die Pflicht des Gebets nicht verleugnet, entsprechend der authentischeren
Meinung der Gelehrten, da der Prophet, Allahs Segen und Frieden auf ihm, sagte:
„Der
Pakt zwischen uns und ihnen ist das Gebet, wer es unterlässt der begeht
Kufr.“ Überliefert von Ahmad (22428), At-Tirmidhi (2621), An-Nasaa`i (431)
und Ibn Majah (1079) mit einer authentischen Überlieferungskette über
Buraida Al-Aslami, möge Allah mit ihm zufrieden sein.
Er,
Allahs Segen und Frieden auf ihm, sagte auch:
„Das
Haupt (oder Dach) der Angelegenheit ist der Islam, sein Pfeiler ist das Gebet
und der Gipfel ist der Jihad auf dem Wege Allahs.“
Überliefert
von At-Tirmidhi (2616) mit einer authentischen Überlieferungskette über
Mu’adh ibn Jabal, möge Allah mit ihm zufrieden sein.
Er,
Allahs Segen und Frieden auf ihm, sagte auch:
„Zwischen
dem Mann und zwischen dem Kufr und dem Schirk (Allah etwas bei zu gesellen) ist
das Unterlassen des Gebets.“
Überliefert
von Imam Muslim in seinem Sahih-Werk (82) über Jabir Ibn ‘Abdillah Al-Ansaari,
möge Allah mit ihm zufrieden sein. Die Ahadith über diese Bedeutung sind zahlreich.
Und
Allah verleiht den Erfolg. Und Allahs Segen und Frieden seien auf unserem
Propheten Muhammad, seiner Familie und seinen Gefährten.
