Die Schächtung auf islamische Weise

Die Schächtung auf islamische Weise:

Das Schlachten und Schächten, bei denen die Voraussetzungen des islamischen Rechts eingehalten werden.

Voraussetzungen für die Schächtung auf islamische Weise:

Allah, der Erhabene erlaubte uns, Fleisch von Tieren zu verzehren, die von Leuten der Schrift (Juden und Christen) geschächtet wurden, wenn sie die Schächtung auf die islamisch korrekte Weise vorgenommen haben.

  1. Der Schlachter muss zum Schlachten islamisch berechtigt sein. Zum rituellen Schächten berechtigt sind nur Muslime oder Leute der Schrift (Juden und Christen), die Unterscheidungsfähigkeit (tamyīz) besitzen und das Schächten beabsichtigen.
  2. Das verwendete Schneidewerkzeug muss für das Schlachten geeignet sein, indem es durch ihre Schärfe die Kehle des Tieres durchtrennen kann, wie z. B. ein scharfes Messer. Es ist verboten, ein Gerät zu verwenden, welches das Tier durch heftige Schläge auf den Kopf mit hartem und schwerem Gegenstand (Kopfschlag), durch Bolzenschuss oder durch elektrischen Strom tötet.
  3. Das Sprechen des Namens von Allah. So sagt man „bismillāh“ (im Namen Allahs), wenn man mit dem Messer in der Hand zum Schlachten ansetzt und die Hand zum Schlachten bewegt.
  4. Bei der islamischen Schächtung müssen Kehle, Speiseröhre und beide Blutgefäße (Halsschlagadern) durchtrennt werden. Es müssen mindestens drei der hier vier genannten Stellen durchgeschnitten werden.

Wenn diese Voraussetzungen erfüllt sind, ist das Fleisch des geschächteten Tieres erlaubt (ḥalāl). Wird irgendeine dieser Voraussetzungen nicht erfüllt, so ist auch das Schlachttier nicht zu essen erlaubt.