Wie lautet das islamische Urteil über jemanden, der im Ramadan das Fasten gebrochen hat?

Wie lautet das islamische Urteil über jemanden, der im Ramadan das Fasten gebrochen hat?

Jeder, der im Ramadan das Fasten gebrochen hat, ohne hierfür einen legitimen Hinderungsgrund gehabt zu haben, muss sich in aufrichtiger Reue zu Allah wenden. Denn diese Person hat eine gewaltige Sünde begangen und sich seinem Schöpfer, Preis sei Ihm und Erhaben ist Er, widersetzt. Er muss nur den Tag nachholen, den er nicht gefastet hat. Anders verhält es sich mit derjenigen Person, die am helllichten Tage des Ramadans Geschlechtsverkehr hatte und dadurch das Fasten gebrochen hat. Diese Person muss diesen Tag nachholen und als Sühne für diese Sünde zusätzlich einen Sklaven befreien. Das heißt, er kauft einen muslimischen Sklaven frei und schenkt ihm die Freiheit. Der Islam legt großen Wert darauf, bei jeder sich bietenden Gelegenheit, Menschen aus der Sklaverei und Dienerschaft zu befreien. Wenn es keine Sklaven zu befreien gibt, wie es heutzutage der Fall ist, so fastet er zwei aufeinanderfolgende Monate. Wenn er das nicht kann, so speist er sechzig arme Menschen.