Wie nimmt man den Islam an?

Wie nimmt man den Islam an?

Der Mensch nimmt den Islam an, wenn er die zwei Glaubensbezeugnisse ausspricht. Dabei muss er ihre Bedeutung verstanden haben und davon überzeugt sein. Außerdem muss er den Inhalt dieses Zeugnisses verinnerlichen und im Leben befolgen. Der Wortlaut der beiden Glaubensbezeugnisse ist:

  1. Ašhadu an lā ilāha illallāh Ich bezeuge, dass es keinen zu Recht anbetungswürdigen Gott gibt außer Allah. Das heißt: ich diene allein Ihm, Er hat keine Teilhaber, und ich geselle Ihm nichts und niemanden bei.
  2. Wa ašhadu anna muḥammadan rasūlullāh Und ich bezeuge, dass Muḥammad der Gesandte Allahs ist. Das heißt: Ich bezeuge, dass Muḥammad der Gesandte Allahs ist, den Allah zu allen Menschen entsandt hat. Ich bin bereit, seinen Anweisungen Folge zu leisten und von seinen Verboten fernzubleiben. Auch diene ich Allah nur auf die Art, die uns der Gesandte zeigte und halte mich an seine Sunna. (Siehe Seite 32-37)

Die Ganzkörperwaschung für den neuen Muslim:

Der Moment, an dem der Mensch zum Islam übertritt, ist der schönste Moment seines Lebens. Denn die Konvertierung zum Islam ist seine wahre Geburt. Er erfährt durch sie im Verlaufe seines neuen Lebens, was der wahre Grund für seine Existenz in diesem Leben ist. Es ist erwünscht, dass man, nachdem man den Islam angenommen hat, eine Ganzkörperwaschung vollzieht, bei der man den gesamten Körper mit Wasser bedeckt. Genauso wie man sein Inneres von Beigesellung und Sünde gereinigt hat, so ist es erwünscht, ebenfalls sein Äußeres durch eine Ganzkörperwaschung mit Wasser zu säubern.

Als einer der Gefährten, der zu den angesehenen Anführern der Araber zählte, sich entschloss, den Islam anzunehmen, trug ihm der Prophet (Allahs Segen und Friede auf ihm) auf, eine Ganzkörperwaschung zu vollziehen. (Baihaqī Hadith Nr. 837)